Mia bekommt Augenbrauen – Microblading

Hallo ihr Lieben, da mich sooo viele Nachrichten und Fragen erreicht haben zum dem Thema „Augenbrauen – Microblading“ und das Ganze für mich schon ein lang überlegter Schritt war, möchte ich unbedingt davon berichten. Ich glaube, dass viele von euch auch schon mit dem Gedanken gespielt haben. Voila! Viel Spaß!

Ich habe seit Monaten und Jahren von schön geformten Augenbrauen geträumt. Für mich haben Augenbrauen im Gesicht so eine wichtige Rolle und ich achte bei meinen Mitmenschen total drauf. Meine Augenbrauen-Geschichte begann, als ich ein Teenager war und schlagartig bemerkte, dass ich doch ziemlich buschige Balken über den Augen durchs Leben trug. Ich fing an diese zu zupfen. Erst zaghaft, dann radikal. Sodass von meinen wohlbehaarten Brauen nur noch dünne Striche übrig blieben. Es gefiel mir wohl, denn so lief ich einige Jahre rum. Ich schiebe es jetzt auch einfach mal auf die Zeit damals, da war das sicher „in“ 😉 Ich hab sogar ein Foto von euch. Ja, ich war blond. Und ja, ich sehe ganz anders aus. 😀 Mia im pubertären Zustand, mit blondiertem Haarkleid und Augenbrauen des Grauens.


Seitdem sind nun doch schon einige Jahre vergangen und seit mittlerweile zwei Jahren versuchte ich mir jeden Morgen die Augenbrauen mit Schminkutensilien zu verschönern. Manchmal gelingt mir das ganz gut, manchmal hingegen weniger. Ich hatte quasi jeden Tag ein anderes Gesicht, wenn man es genau nimmt, haha.
Viele Trends sind wirklich spurlos an mir vorbeigegangen. Aber Microblading, das wollte ich unbedingt auch haben. Ich googelte und schaute mir einige Seite an, bis ich Marija fand. Ihre Arbeiten fand ich alle, wirklich alle, großartig. Ich hatte sofort ein gutes Gefühl und ja, der Termin stand fest. 27. Mai – Ich bekomme Augenbrauen!!!

27. Mai 2017, 11 Uhr:

Ich war komischerweise überhaupt nicht aufgeregt. Mir war klar, dass Microblading nicht schmerzfrei erfolgt, aber das schüchterte mich überhaupt nicht ein.
Marija erwartete uns so freundlich, dass wir uns, Flo war dabei, sofort wie Zuhause fühlten.
Als erstes stellte sie sich als Person vor und erzählte uns einiges zu dem Thema. Microblading gibt es schon sehr lange, erfuhr ich. Branko Babic, dort hat Marija ihre Ausbildung gemacht, beschäftigte sich sehr lange mit diesem Thema und brachte es groß raus.

Sie erklärte mir alles zu der Behandlung und der Abheilung.

„Microblading ist die zurzeit angesagteste und eine besonders effektive Technik, um Dichte und Form der Augenbrauen zu verbessern – und das ganz ohne maschinellen Einsatz. Mit leichtem Druck gleitet man mit einem sterilen Handstück und sterilen Blade (aus Chirurgenstahl) entlang der Augenbraue und kann auf diese Weise täuschend echt wirkende „Härchen“ zeichnen. Die Pigmente werden zwischen Dermis und Epidermis angelagert mittels kleinen Schnitten. Die Form der Augenbraue wird durch den Goldenen Schnitt individuell am Gesicht der Kundin (anhand von der Zahl Phi 1.618; der goldenen Schnittzahl) errechnet und angezeichnet.“ mehr dazu auf Marijas Website.

„Hast du noch Fragen?“. „Nein, ich glaube nicht“- „Auch nicht zu den Schmerzen?“ – „Naja, ich weiß, dass es weh tut, aber ich weiß ja wofür, deswegen ist mir das egal“ – „Ja, also das tut schon weh, aber ich schätze je Augenbraue nicht länger als 3 Minuten. Danach wird es mit einer Creme betäubt und dann erst mache ich die Feinheiten“ – Das wird ja immer besser. Los geht es.

Das „Werkzeug“

  1. Schritt: Ausmessen, dieser Schritt ist für Marija der Wichtigste. Dafür rechnet sie eine Stunde ein. Sie hat aus verschiedene Messtechniken ihre ganz eigene Art und Weise entwickelt. Der goldene Schnitt spielt hier eine wichtige Rolle. 2/3 vorne und 1/3 der hintere Teil der Augenbraue. Ich vertraue ihr absolut bei der Form, denn eine richtige Vorstellung habe ich gar nicht. „Kein Mensch hat zwei gleiche Augenbrauen genauso wenig ein symmetrisches Gesicht“, damit kann ich leben 😉
  2. Schritt: Alles ist perfekt ausgemessen, die aufgemalte Form gefällt mir sehr sehr gut. Es kann losgehen. Die linke Braue ist als erstes dran, die Schmerzen sind absolut auszuhalten. Marija benutzt ausschließlich die hochwertige Farbe von Phibrows – diese Farben sind so zusammengesetzt, dass es nicht dazu kommt, dass die Härchen rot oder grau, oder eine andere unerwünschte Farbe annehmen.

    Die rechte Braue schmerzt doch etwas mehr. Aber ich halte durch! Die Farbintensität der Augenbrauen wird sich im Heilungsprozess noch um 40% abschwächen. Ich bin gespannt 🙂
  3. Schritt: Als letztes kommt eine rötliche Paste auf die Brauen, diese soll ebenfalls eine unerwünschte Verfärbung verhindern. Danach bekomme ich noch die Pflegesalbe drauf und bin einfach nur unfassbar zufrieden. Vielleicht habe ich auch ein wenig Glück, denn meine Haut drum herum ist nur minimal gereizt.

    Vorher – Nachher! Ich bin begeistert!

Ich möchte noch schnell auf die Fragen eingehen, die am häufigsten gestellt wurden. Ich beantworte sie so wie ich es bei Marija erklärt bekam. Das wird von Studio zu Studio anders gehandhabt.

  1. Wie viele Sitzungen sind notwendig?
    Das Endergebnis gibt es erst nach der Abheilung der Nachbehandlung, welche 4 Wochen nach der Erstbehandlung stattfindet. Es ist immer eine zweite Behandlung, sprich Nachbehandlung, notwendig. Bei Marija beinhaltet der Preis eine Nachbehandlung.
  2. Was kostet das?
    Die Preise von Marija findet ihr hier.
  3. Wie lange hält das?
    Es gibt leider noch keine klinischen Langzeitstudien hierzu. Man sagt so zwischen 1 bis maximal 3 Jahre. Das ist bei jedem unterschiedlich und abhängig von Stoffwechsel, Hauttypen, etc. Die pigmentierten Augenbrauen sind nach der Abheilung vor UV-Strahlen zu schützen, damit sie nicht frühzeitig verblassen.
  4. Wie muss ich die Augenbrauen pflegen?
    Ich habe eine Pflegesalbe bekommen, die wende ich die ersten 2-3 Tage (oder länger nach Bedarf) 3 bis 5 Mal am Tag an. Die ersten 7 Tage sollten alle anderen Cremes gemieden werden und besonders Make-Up, da sonst graue Härchen entstehen können. Gemieden werden soll in dieser Zeit auch starkes Schwitzen, Sauna, Massage, Inhalation. Außerdem sollte die nächsten 30 Tage ebenfalls auf folgendes verzichtet werden: Sonnenbäder, Solarium, Lichttherapien, chemische Peelings, Fruchtsäure, Mikrodermabrasion und stark regenerierende Cremes.
  5. Tut es weh?
    Wer schön sein will, muss leiden 😉 Nein, also ich fand es wirklich in Ordnung. Man kann jederzeit eine Pause einfordern, das hat Marija mir auch mehrfach angeboten. Allerdings wollte ich es schnellstmöglich hinter mir haben.

Mein Fazit:

Bisher bin ich absolut zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich werde euch das Endergebnis auf Instagram nochmal zeigen, sobald es komplett abgeheilt ist. Bis dahin pflege ich sie gewissenhaft. Das ist sehr wichtig, wenn man ein zufrieden stellendes Ergebnis möchte. Sport mache ich trotzdem, aber ich versuche möglichst wenig zu schwitzen. Hört sich doof an, ist es auch, aber mit einem Stirnband gelang es mir ganz gut, meine Augenbrauen zu schützen.
Also wenn ihr Lust habt auf schöne natürliche Augenbrauen, kann ich euch Microblading absolut empfehlen. Ich hatte anfangs zwischen Microblading und Permanent-Make-Up hin und her überlegt und bin mit meiner Entscheidung mehr als zufrieden. Microblading ist total natürlich und man erkennt auf den ersten Blick gar nicht, dass es nicht meine eigenen Brauen sind. Klar, nach mindestens einem Jahr ist eine weitere Behandlung notwendig, aber das nehme ich in Kauf. Permanent-Make-Up hingegen verblasst meist nie komplett, was wiederum ärgerlich ist, wenn einem die Form irgendwie nicht mehr so gut gefällt.
Diesbezüglich kann ich euch einfach nur empfehlen euch zu informieren und zu erkundigen, wo ihr euch behandeln lasst, um euch mehr Kosten und auch Unzufriedenheit zu ersparen.
Marija* nimmt sich 3 Stunden pro Behandlung Zeit. Sie erklärt alles sehr sehr genau und geht auf die Wünsche des Kunden, in diesem Fall bin ich das, ein. Ich habe mich absolut auf sie verlassen können und bin trotz Schmerzen total entspannt gewesen. Außerdem finde ich ihren Perfektionismus in diesem Fall völlig angemessen und wichtig. Die Ausmessung mit verschiedenen Methoden dauert dadurch natürlich länger, aber ist auch genauer. Ich muss hier hinzufügen, dass mich Marijas Auftreten und ihre optische Erscheinung (sie ist einfach ein wirklich wunderschöner Mensch;) ) auch ziemlich entspannt hat. Ich dachte mir, „Ihre Augenbrauen würde ich nehmen“, und konnte ihr somit automatisch vertrauen.
Flo war die ganze Zeit dabei und hat für euch gefilmt. Er war schwer begeistert von der filligranen Arbeit: „Das ist echt krass, ich könnte das nie! Das sieht aus wie echt!“ – YES! Danke, meine liebe Marija. DANKE, dass du dir so viel Zeit für mich und auch Flo genommen hast und mir so viel Wissen mitgeben konntest, um in diesem Blogpost so ausführlich berichten zu können.

Danke für die tolle Zusammenarbeit!

Meine Augenbrauenheldin!

5 Stunden nach der Behandlung

Hier noch ein Vergleich. Rechts fertige Augenbraue. Links mit Vorarbeit sprich Ausmessung.

 

*Marija findet ihr auf ihrer Website, Instagram oder auf Facebook

2 Comments

  1. Susi

    Liebe Mia,
    ich bin total begeistert von deinen neuen Augenbrauen. 🙂 Schön, dass du dir Zeit genommen hast, alles so ausführlich zu beschreiben. Mir geht es ganz genau so. Wer ist auf die Idee mit diesen furchtbar dünnen Augenbrauen gekommen???? Ich bin mir ebenfalls sicher – das war irgendwie „in“. Und jetzt haben wir den Salat. Ich habe vor 3 Jahren bereits mit Permanent MakeUp nachgeholfen. Mittlerweile verblast es zum Teil. Ich bin mir nicht sicher ob Microblading dadurch bei mir möglich ist. Ich hoffe. Bin mit der Form immer noch nicht ganz zu frieden. Aber es ist schon klasse, morgens aufzuwachen und tada….Augenbrauen sind da. 🙂

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